Es gibt kein einheitliches „GPSR-Bußgeld". Jeder EU-Mitgliedstaat legt eigene Sanktionen fest und macht sie wirksam, verhältnismäßig und abschreckend. Die Arten der Durchsetzung sind aber EU-weit ähnlich.
Was kann bei Nichteinhaltung passieren?
| Folge | Wer wendet es an | Häufigkeit |
|---|---|---|
| Angebot gesperrt/entfernt | Online-Marktplätze | Am häufigsten online |
| Anordnung zu Rückzug/Rückruf | Marktüberwachungsbehörde | Bei unsicheren Produkten |
| Sendung am Zoll gestoppt | Zoll + Behörden | Bei Nicht-EU-Versand ohne Verantwortlichen |
| Bußgeld | Nationale Behörde | Je Mitgliedstaat unterschiedlich |
| Nennung im Safety Gate | EU + nationale Behörden | Bei gefährlichen Produkten |
Wie werden Bußgelder festgelegt?
Jeder Mitgliedstaat schreibt die Höhe ins eigene Recht. Mal feste Höchstbeträge, mal an einen Prozentsatz des Jahresumsatzes gekoppelt. Prüfen Sie die Regeln der Märkte, in die Sie verkaufen.
Wer setzt es durch?
Vor allem nationale Marktüberwachungsbehörden — sie fordern Unterlagen, ordnen Maßnahmen an, stoppen Produkte und verhängen Bußgelder. Daneben setzen Marktplätze die GPSR kommerziell durch (Delisting).
Der günstigste Weg, all dies zu vermeiden
Jede Folge geht auf fehlende Sicherheitsinfos zurück. Die Basics — Hersteller, EU-Verantwortliche Person, Warnhinweise, Rückverfolgbarkeit auf jeder Produktseite — automatisiert Conformica für Shopify. Siehe die GPSR-Checkliste.